Fans, voll im Öl

Demnächst wieder in Ihrem oberösterreichischen Stadion: Vorwärtsfans on Tour.
Ölbild von Thomas Strobl

Viertklassig zwar, aber fansachenmäßig mittendrin zwischen Rapid, Austria, Wacker, Sturm und Co. Dank dem Maler Thomas Strobl und der Initiative „Fankultur macht Kunst“. 20 großformatige Ölbilder hat der Künstler gestaltet, die heimischen Fankurven sind das Motiv. Männer, Emotionen, Bierbecher, wie es sich gehört. Wiener Freunde der Vorwärts aufgepasst. Die Vernissage findet am Mittwoch, 6. Juni statt. Auf der Haupttribüne des  Sportclub-Platzes. Auch das, wie es sich gehört.

 

 

 

 


Z´ruck im Hoamatlaund

Schön war´s, wir haben ein bißchen über die Landesgrenzen hinaus schnuppern dürfen und haben gesehen, dass dieser Schritt in die 3. höchste heimische Liga annähernd alle rot-weißen Akteure schlicht und einfach überfordert hat…

Tröstlich allein die Tatsache, dass unser Abstieg so gar nichts mit Pech sondern ganz einfach nur mit Unvermögen zu tun hatte und man daher zumindest nicht mit dem Schicksal hadern muss.

 

Als Fußballanhänger im Allgemeinen muss ich sogar eingestehen, dass es mich freut, dass man mit unserer gezeigten Interpretation von  ”FUßBALL” in der 3. höchsten Liga des Landes nicht bestehen kann. TRAINER, SPIELER und VORSTAND präsentierten sich geschlossen als Überfordert, ziehen alle ihre Lehren daraus, dann werden wir bald wieder Richtung Steiermark und Kärnten unterwegs sein, schaffen wir das nicht, dann wird wieder SIERNING oder GRIESKIRCHEN das Maß aller Dinge sein…man darf neugierig sein, spannend wird es sicherlich.

Erfreulich war auf jeden Fall, dass wir uns ein Jahr lang über einen jungen talentierten Tormann HAAS freuen konnten, der sich in allen Belangen als würdige Nr. 1 im rot-weißen Tor präsentierte und ganz einfach nicht mit absteigen soll….ich wünsche ihm viel Glück und hoffe, dass er weiterhin, zumindest in dieser Liga sein Talent weiter entwickeln kann…kommt GROßALBER, dann sollte sein Abgang aber schon nach dem ersten Spiel vergessen sein.
Die Baustelle Verteidigung wird wahrscheinlich mit Ausschlaggebend werden,  ob wir nur in der OÖL so ein bißchen mitspielen wollen oder ob der Wiederaufstieg ein ernsthaftes Thema sein wird.
PASCHING führte uns dieses Problem ein vorletztes Mal vor Augen, indem sie unsere Viererkette phasenweise (wann immer sie Lust hatten) dermaßen schwindlig spielten, dass man sich eigentlich eingestehen sollte, dass keiner der Verdächtigen uns hinsichtlich Wiederaufstieg weiterhelfen kann….außer, wir brauchen ihn leider eben als STAMMSPIELER, das wird ein Knackpunkt werden.
Ansonsten sollte sich das rot-weiße Herz damit begnügen, das rot-weiße Urgestein RABENHAUPT  auf der Bank sitzen zu wissen und einen DANNINGER in der Stammformation, den Rest der Verdächtigen sollte man einer Zukunft in Bezirks oder Landesliga nicht im Wege stehen, für ein vorne Mitspielen in der OÖL sehe ich mit ihnen aber keine Perspektiven.
Dass unser Mittelfeld nicht minder eine Baustelle ist, braucht man dann aber leider auch nicht zu verleugnen…eine weitere Saison mit Spielern wie FALKNER,ROSCA oder auch, sorry, LAGEDER in einer Startformation werden strenge Onkeln leider kaum ertragen können.
Ohne Diskussion zeichnet alle Drei eine enorme Laufbereitschaft und Einsatz aus, aber darüber hinaus ist da nicht viel mehr, und dass da viel mehr sein muss, hat uns gegen PASCHING am Freitag dankenswerter Weise der junge PHILIP SCHOBESBERGER vor Augen geführt, der uns dann schon ein bißchen gezeigt hat, was man unter einem talentierten Spieler eigentlich versteht.  LAGEDER ist wahrscheinlich auch heute noch schwindlig…
SCHÖNI und KERSCHI haben, Fußballgott sei Dank, mit den richtigen Trainern wieder zu alten Stärken gefunden und werden uns hoffentlich im Projekt “WIEDERAUFSTIEG” helfen wollen…JAVOROVIC wird hoffentlich von KENSY im Laufe der Vorbereitung auch richtig eingeschätzt werden können und müßte eigentlich, sofern der Verein nicht eine Wunderwaffe aus dem Transfer zaubert jener Spieler sein, der im Mittelfeld wieder die Bälle verteilt, wohlweislich, dass man ihn in keine Laufduelle verwickeln braucht…sein Spielverständnis wird uns aber in der OÖL weiterhelfen.
Das Loch im zentralen Mittelfeld vor der Abwehr, das nach ROTHBAUER bzw. MEHLEM bis dato nicht geschlossen werden konnte, könnte zB durch einen HUBERT ZAUNER ganz brauchbar geschlossen werden, geht der Blick aber wirklich gleich wieder nach Vorne, dann bräuchte es unter Umständen aber sogar noch einen spielbestimmenderen Spieler….aber….” Wer soll das Bezahlen, weeeeer hat soviel Geeeeeld….” ;-) …ich weiß…
OROSZ als TYP und PERSON wäre für die Mannschaft ähnlich wichtig, wie es wiederum MEHLEM und ROTHBAUER gewesen sind, ein Leithammel mit vorbildlichem Einsatz….daneben KLUG und noch eine schnelle Variante für den Flügel….das wär sehr wichtig….FALKNER dann für die letze Viertelstunde…bitte gern.
Wichtig wird es nachwievor sein, dass es gelingt, dass aber auch die Strukturen hinter der Mannschaft irgendeinmal professionell und seriös funktionieren.
Der Traineralleingang von RIGGER bleibt eine Aktion mit ganz schlechtem Beigeschmack, dass das mit der 1b Spielgemeinschaft nur eine Alibiaktion war, braucht man wohl nicht verleugnen, was ist den Bitte mit der Kooperation mit Waidhofen geworden….wenn es nicht gelingt, doch irgendeinmal ein längerfristiges Zukunftskonzept für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit auf die Beine zu stellen, dann sollten wir uns Bitteschön mit solidem OÖL Fußball begnügen und nicht nach Ligen streben, wo ein Verein ganz einfach anders aufgestellt werden muss.
Lustig war die Saison nicht, spannend aber allemal….somit schaun wir, was der Sommer so bringt….ich wünsch Euch was und sag wie´s ist…ich freu mich auch wieder auf die OÖL !

 

 


Schön hätt´s sein können…

Die alte Eisenstrasse, der Präbichl, das Wetter, der Gösser Braugarten, die Melancholie des alten Stadions im Schatten der großen Walzanlagen, die Altstadt von Leoben…es  gäbe viele schöne Eindrücke, die man von solch netten Ausflügen mitnehmen könnte, gäbe es da nicht immer wieder ein kleines, vom Leben offensichtlich schwer benachteiligtes, Häufchen Menschen, die nichts Besseres wissen, als die wenigen verbliebenen Leobener  Stadionbesucher von Beginn weg mit homophoben sexistischen Schwachsinns Gesängen zu brüskieren und den Großteil der Steyrer Anhänger zu beschämen.

Nicht verwunderlich, suchte der Großteil der Mitgereisten dann auch einen gewissen Abstand zu jenen armen Geistern, was der Stimmung auf der Tribüne selbstverständlich nicht unbedingt gut getan hat, letztendlich aber dann trotzdem kein Grund dafür gewesen ist, dass wir uns jetzt dann nicht doch entgültig mit den bekannt schwierigen Parkplatzsituationen in Sierning, Schallerbach oder Grieskirchen auseinandersetzen sollten…

 

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Und was macht Ihr am Freitag….


Hey, was geht ab, die Vorwärts steigt…

Auch in kleinem Rahmen gelingt manche Feier. 1.100 Zuschauer können das bezeugen.

…naja, das wär zumindest schön, wenn man den Kalauer mit “niemals ab” vervollständigen könnte. Aber laut singen darf man das wohl noch. Zumindest bis die Hoffnung zuletzt gestorben ist. Was bei uns in der Regel ganz knapp “bevor der Schiedsrichter auf die Uhr schaut” der Fall ist: Orosz 90. gegen Wels, Orosz 86. gegen Gleinstätten, Schönberger 90. gegen Allerheiligen. Das schont die Nerven nicht. Der werte Kollege, Strenge Onkel und Chefanalyst hat es auf den Punkt gebracht. Man kann sich auf das nächste Spiel freuen. Wann hat es das zum letzten Mal gegeben? Die Volxroad-Kutsche wird jedenfalls durch enge Tal und über den Präbichl zum Stadion im Schatten des Donawitzer Stahlwerks unterwegs sein am Freitag.


Geht da noch was??

Wie dem auch sei, was mich viel mehr interessiert….was war das heute für eine Mannschaft, die in der ersten Hälfte in den rot-weißen Dressen gespielt hat?

Mit Sicherheit nicht jene, die gegen LASK/Am. oder VSV eine dermaßen klägliche Figur abgeliefert hat, dass man ganz einfach nur mehr endloses Mitleid empfinden konnte.

Liebe Leute, die heutige erste Hälfte war ja sowas von schön zum zuschauen dass einem ja beinahe die Tränen kamen und es wohl in keinen Kopf hinein geht, warum man auf einmal wieder FUßBALL spielt in Steyr.

Die ganze Aktion rund um die Bestellung von KENSY ist und bleibt ein peinliches Trauerspiel, welches die aktuellen Mißstände  in der rot-weißen Führungsriege schonungslos bloßgestellt hat, sich darüber zu äußern steht einem Außenstehenden nicht zu, die Optik ist eine Beschämende und wie das mit einem offensichtlichen Alleinherrscher auf dem Präsidentensessel weitergehen wird, will man sich jetzt auch gar nicht groß ausmalen…KENSY´s Auftreten heute war jedoch ein durch und durch positives, die Begleitumstände muß man wohl einstweilen beiseite lassen, sonst muss man eh ein bißchen das eine oder andere Bier rückwärts trinken…was soll´s.

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Die Vorwärts, das Karussell

Servus Stromi, pfiat di’ Stromi. Ganze vier Spiele lang hielt das Zwischenspiel von Hannes Stromberger als Interimstrainer beim SK Vorwärts. Heute wurde die vorzeitige Interimsauflösung des kurzen – wir sagen bewusst nicht: schlampigen – Verhältnisses bekannt gegeben. Der Herr Stromi sagt heut zu seiner Mannschaft Adieu, der Herr Kensy sollte das bei seinen Mannen tun. Zeitlich dürfte sichs knapp schneiden, Kensy soll bereits heute das Training leiten und morgen gegen Allerheiligen auf der Bank sitzen. Den Union Perg Trainingsanzug wird er gegen den Vorwärts Steyr Jogger flott am Parkplatz austauschen.

Wie wir, die wir in Jahrzehnten denken und die Vorwärts kennen, vermuten, dass der Herr Stromberger nicht das letzte Mal in der Menschheitsgeschichte gefragt worden sein wird, ob er wieder einmal kurz einspringen könnte. Wetten!


Wir sind der Meinung, dass es arschknapp werden können tut

Wir sind der Meinung, dass sich die Sache mit dem Abstiegskampf in die Länge zieht wie ausgezogerner Apfelstrudel.  Das ist nichts für die Nerven. Angesichts der Tatsache, dass wir vor exakt neun Runden, vor dem Heimspiel gegen Klagenfurt gesagt haben, “dass man heute unbedingt gewinnen muss”, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, ist es ein Wunder, dass man nach dem Unentschieden gegen St.Florian noch immer eine reelle Chance auf den Klassenerhalt hat. In der Zwischenzeit wurden nur exakt zwei Spiele gewonnen. Man könnte aus diesem Sachverhalt auch den Schluss ziehen, dass unsere Tabellenkindernachbarn auch nur mit Wasser kochen. Ein klein wenig Glück in den nächsten beiden Runden, und der Kassier darf sich im Heimspiel gegen Pasching die Hände reiben. Beide, mit einer Hand geht es ja schlecht. Und das Ganze nach dem Zählen der Eintrittskartenabrisse.

Wir sind außerdem der Meinung, dass ein 1:1 in St.Florian ist aus der Sicht des leidgeprüften Fans ein runde Sache ist. Die Vorwärts kann tatsächlich Fußballspielen, stellte manch einer überrascht fest.  Torschütze Peter Orosz meinte nach dem Spiel, dass man gegen solche Gegner eigentlich gewinnen muss, unbedingt. Wahrscheinlich war auch die Latte dieser Meinung, die uns zweimal vor Ungemach rettete. Aber Tore schießen können Latte und Stange halt auch nicht.

Wir sind außerdem der Meinung, dass ein Peter Orosz unbedingt gehalten werden muss, egal in welcher Liga man in kommenden Jahr spielt. Nur so nebenbei: Er würde das auch gerne für die Vorwärts in der OÖ-Liga tun, falls die Option auf einen sofortigen Wiederaufstieg gegeben sei, kadermäßig. An uns Fans soll es ja nicht scheitern.

Wir sind außerdem der Meinung, dass das Füllhorn der öffentlichen Hand in Oberösterreich der Schlüssel zu Fußballwundern wie St.Florian ist. Wenn in einem Fußballdorf, in dem in der Regel nur die frischest verliebten Spielerfrauen auf den Platz kommen, jahrelang durchaus solider Fußball gespielt wird, liegt das nicht nur an der vorbildlichen Nachwuchsarbeit und weil dort alle so ursuper zusammenhalten, sondern auch an kleinen Zuwendungen von Landesunternehmen wie Ferngas und AVE. Öffentliche Gelder für Fußball ohne Öffentlichkeit. Danke, Land Oberösterreich.

Wir sind außerdem der Meinung, dass die Regionalliga des kommenden Jahres nicht unbedingt ein urbaner Megahammer sein wird. Sollte uns Sierning und Dietach tatasächlich “erspart” bleiben, dann stoßen aus heutiger Sicht zur Regionalliga:  aus Kärnten die SG Drautal, aus der Steiermark der  SC Kalsdorf. Ja ja, da muss man wieder mal Google-maps aufrufen.

 

 

 


Schon ein bißchen ein Sauhaufen…

…nämlich einerseits mein heutiger Arbeitsplatz, wodurch ich wiedermal nicht weg gekommen bin, andererseits natürlich die Art und Weise, wie uns unser Herr Präsident zu einem neuen Trainer verholfen hat.

So gesehen hat es mich heute dann gar nicht so hart getroffen, dass die Arbeit wiedermal kein Ende fand, da mir, wie es da, wo ich gerade arbeite so heißt, noch immer “die Kabeln beim Hals herauskommen”, wenn ich an unser Trainertheater denke.

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Heute zur Abwechslung mal unverbindlich Musik….

 


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